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Autor Thema: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.  (Gelesen 31554 mal)

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M50Freak

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #70 am: November 22, 2017, 04:59:16 Nachmittag »

Hallo

Leider noch nicht.

Habe in der Zwischenzeit einen Handel für Oldtimer Teile angemeldet und viel Arbeit insgesamt gehabt. Da das Projekt eine nicht so hohe Prio hat habe ich hier bislang nicht weiter gemacht. Kommt noch :D
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Pucherner

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #71 am: April 29, 2018, 11:07:11 Vormittag »

Hallo!

wie schaut es aus mit dem Drehschieber-Projekt. Schon fertig? Ich bin neugierig . . . . .

liebe Grüße aus Graz,
Heinz
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M50Freak

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #72 am: April 30, 2018, 09:17:13 Vormittag »

Hy

Ne leider.....bin aktuell am Umbau / Umzug / Halleplannung.

Daher aktuell nichts neues....bekomm ich zeitlich nicht unter
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BRT_Performance

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #73 am: April 11, 2019, 08:51:37 Nachmittag »

Servus,

 @Pucherner die MC250 1975 und die Replica 76 haben ebenfalls einen kolbengesteuerten und eine Drehschieber Einlass.

Und zum Thema Steuerzeiten und Formen kann ich dir das Buch: Two-Stroke Performance Tuning von A.Graham Bell empfehlen.



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Pucherner

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #74 am: Juli 11, 2019, 10:43:04 Vormittag »

Hallo,

@ M50Freak: Ich wollte wieder einmal nachfragen, ob der Drehschieber schon fertig ist? Bei mir war die Zeit ein bisserl knapp - ich war beim Bundesheer - aber jetzt geht's wieder. Aber trotzdem hat sich in der Zwischenzeit auch etwas getan. Die 73er Minarelli bekommt einen neuen Motor, dieses Mal auch einen Drehschieber, weil zwischenzeitlich bei den Historischen in Italien auch erlaubt (früher waren die Drehschieber-Motoren in der "Cadetti"-Klasse mit 17mm Vergasergröße beschränkt - aus Kostengründen. Sonst bleibt aber alles gleich: luftgekühlter originaler Gilardoni-Zylinder mit 48 mm Bohrung, mittelheftig bearbeitet, langer erster, zweiter Gang, kurze 3. 4. 5. und lange Primär, PVL-Zündung (analog), Trockenkupplung. Steuerzeiten nicht so heftig wie bei der wassergekühlten 50er, also unter 230 Grad. Soll eher was für den Berg werden und nicht so spitz, eher nicht für die Rundstrecke.

Die 50er kommt wahrscheinlich beim  Bergrennen in Gragnana - Varliano/ Piazza al Serchio zum Einsatz, https://www.youtube.com/watch?v=AEZNhsuRzU8, ein Bergrennen für moderne und historische Rennmaschinen auf Bestzeit.
Die Testi wollte ich wie im letzten Jahr nach Plaino di Pagnacco zu einem Mopedtreffen ausführen (Unmengen von tollen Mopeds der 1970er Jahre und tolle Leute), hab's aber zeitlich nicht geschafft (2018 siehe https://www.youtube.com/watch?v=QnDMD8to6e4).

@BRT-Performance: ist schon super, was die Grazer da damals für den Harry Everts auf die Beine gestellt haben, oder? Die haben überhaupt was draufgehabt, im Werk unten. Kennt Ihr noch die Tibor-Focco-250-Straßenrennmaschine? Die war vom Team Stieber und Binder, den Zweitaktspezialisten im Werk, optimiert worden. Ich kenn sie nur von Fotos, aber das war ein wunderschönes Motorradl - siehe Anhang.

A.Graham Bell kenn ich natürlich, hab ich gelesen, viel gelernt und viel probiert. Ich habe aber daheim meinen eigenen Tuner, der zugleich auch mein Vater ist und der seit 40 Jahren scharfe Motoren baut. So wie sie bei den Rennen in Italien abschneiden, dürfte er sein Handwerk auch verstehen, einige seiner/unserer Kreationen mit Drehschieber usw. sind hier an anderer Stelle zu sehen . . . .

Was sind den Eure nächsten Projekte???

Liebe Grüße aus Graz

Heinz
« Letzte Änderung: Juli 16, 2019, 11:01:23 Vormittag von Pucherner »
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M50Freak

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #75 am: Juli 16, 2019, 02:49:58 Nachmittag »

Hallo

Leider aus privaten gründen alles anders gekommen als geplant und somit auch die Moped Privat umbauten ganz ganz hinten angesiedelt.

Schön das du dich hier wider mal gemeldet hast:D

Hast du paar Bilder eurer Motorn=?
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Pucherner

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #76 am: Januar 20, 2021, 10:06:04 Vormittag »

Hallo,

Ich habe diese besch . . . Zeit, in der eh nix geht, dazu benutzt, um ein paar alte Baustellen zu beenden und um für die Saison 2021 einen neuen Motor zu bauen. Angefangen habe ich mit einem alten Minarelli P4-Rundmotor, der in einer alten Rennmaschine eingebaut war und der seit angeblich 1977 mit Kurbelwellenschaden in unserem Lager liegt.
War ganz lustig: ich habe einen Dichtsatz für den P4-Motor besorgt und alles auseinander genommen, die Kurbelwelle zerlegt, mit neuem Lager zusammengebaut, gewuchtet, eine neue Buchse für den Kolbenbolzen gedreht und alle Lager und Simmeringe getauscht, Zylinder überarbeitet, einen neuen Kolben spendiert usw. das volle Programm halt. Beim ZUsammenbau dann die Überraschung: die Gehäusedichtungen passen nicht! Irgendwie schon peinlich, wenn man glaubt einen Minarelli-Motor zu zerlegen, der dann in Wirklichkeit ein Malanca-Motor ist! ??? Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass der Motor mit zwei Minarelli-Gehäusedeckeln, einem Minarelli-Zylinder und mit einer Minarelli-Kurbelwelle ausgestattet war. Ich habe dann die Dichtungen selber geschnitten und den Motor zusammengebaut - natürlich wieder mit den Minarelli Deckeln. Steht jetzt wieder im Lager . . .  .

Dann habe ich für den "alten" Drehschiebermotor mehrere Brennraumkalotten gemacht, die auch für den neuen Motor passen werden - den optimalen Brennraum suchen wir dann am Prüfstand.

Beim Stöbern in Vaters Lager habe ich dann auch einen Compact-Zylinder für den Minarelli-P6-Motor gefunden, der optisch haargenau dem Zylinder entspricht, der auf der Testi montiert ist, nur dass der Zylinder keine Gussbüchse hat und mit drei zusätzlichen Kanälen/Schlitzen und völlig anderen Steuerzeiten ausgestattet ist als der Originalzylinder. Ich konnte in Erfahrung bringen, dass der Zylinder Mitte der 1970er Jahre für italienische Lizenzfahrer zu haben war und mit entsprechendem Vergaser und Auspuff etwa 13 bis 14 PS geleistet haben soll. Der Zylinder wird gerade neu beschichtet und dann ausprobiert . . .

Dann bin ich den neuen Motor angegangen, hab' den Drehschieber fertig. Jetzt wird noch das Gehäuse gespindelt und für einen Bidalot-Zylinder angepasst. Ich habe dieses Mal eine längere Pleuelstange montiert um mehr Volumen unter dem Kolben zu realisieren (der alte Motor erscheint mir etwas zugeschnürt, obwohl er mit mit dem optimalen Auspuff  21,6 PS bringt und ordentlich geht kommt mir vor, dass da mehr drinnen wäre). Wir werden sehen . . . .

So, das war kurz zusammengefasst mein Weihnachtsprogramm, wir werden sehen, was da noch alles auf uns zukommt. Gesund bleiben und alles Gute
Heinz
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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #77 am: Januar 20, 2021, 10:30:15 Vormittag »

Hallo

Das mit Morini / Minarelli und Malancer ist immer so eine sache. Ich hab mich da auch schon dumm gesucht bei den Teilen .

Hast du von den Zylinder / Drehschieber Sachen mehr Fotos?

Bei mir gehts schön langsam vorwärts. Meine Hobby Werkstatt hab ich nun auch fast fertig. Spare jetzt noch auf eine kleine Fräsmaschine um nicht immer "betteln" gehen zu müssen....


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Pucherner

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Re: Drehschiebermotor Aufbau - Basis 4Gang Puch.
« Antwort #78 am: Januar 20, 2021, 03:39:39 Nachmittag »

Hallo,

Ich habe normalerweise kein Problem mit dem Auseinanderhalten der Motoren, aber bei den ganz alten Dingern . . .

Der Drehschieber wird ein weiterer Reservemotor für die 1979er Rennmaschine.  Im Grunde genau so aufgebaut wie die beiden anderen, Steuerzeiten für den Einlass auch 230 Grad ( 30 Grad nach UT bis 80 Grad nach OT offen) wie bei den anderen, lediglich Überstrom- und Auslasszeiten sind geringfügig anders, auch durch das längere Pleuel. Was da am Ende herauskommt an Steuerzeiten weiß ich noch nicht, ich muss erst nach dem Spindeln die Höhen genau vermessen und mir dann die Steuerzeiten überlegen.

Beim aktuellen Motor habe ich, bedingt durch den erforderlichen Vorauslass einen Auslasswinkel von 204 Grad und dementsprechend eine eher spitze Charakteristik, was bei Bergrennen oft mühsam zu fahren ist. Ich habe ein entsprechendes Getriebe mit elend langem 1. und 2. Gang, dafür ganz kurze  4. 5. und 6. (jeweils nur ein Zahn Unterschied) und damit komme ich mit der Motorcharakteristik ganz gut zurecht. Beim neuen Motor möchte ich aber eine zahmere Charakteristik und Steuerzeiten so um die 195 Grad bzw. 135-140 Überstromzeiten, wir werden sehen.

Das Gehäuse habe ich dieses Mal nicht komplett mit Alu ausgegossen, sondern nur im  Bereich des Einlasskanals, für die Überströmer habe ich beide Seiten des Gehäuses mit Alu aufgefüllt. Schöner ist der aktuelle Motor mit komplett aufgefülltem Gehäuse, von der Funktion her sind aber beide gleich und der neue ist leichter.

Ich schick weitere Fotos, wenn ich soweit bin. Ach ja, der Zylinder ist ein Bidalot RF50WR mit einem VRM-Kolben, Zylinder muss aber noch bearbeitet werden.

Liebe Grüße
Heinz
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